{"id":273,"date":"2011-05-16T08:23:50","date_gmt":"2011-05-16T07:23:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sumpflaeufer.de\/?p=273"},"modified":"2012-03-29T20:02:23","modified_gmt":"2012-03-29T19:02:23","slug":"ein-traum-wird-wahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sumpflaeufer.de\/?p=273","title":{"rendered":"Ein Traum wird wahr!"},"content":{"rendered":"<p class=\"imageholder\"><a href=\"\/wp-content\/images\/img_086big.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/images\/img_086.jpg\" title=\"Kurz vorm Ziel...\" align=\"left\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eigentlich sollte endlich mal der Abschlussbericht zum StrongmanRun folgen, aber der St\u00f6rlauf hat mich eingeholt. Und weil dieser Halbmarathon ein besonderer war, muss ich doch mal schnell berichten:<\/p>\n<p>Statt &#8222;Traum&#8220; in der \u00dcberschrift h\u00e4tte ich auch Alptraum schreiben k\u00f6nnen, aber unterm Strich war dann doch alles recht positiv. Es kam im Laufe der Jahre schon \u00f6fters vor, dass ich davon tr\u00e4umte, bei einem Wettkampf den Start zu verpassen, oder aber z.B. die Laufschuhe zu vergessen. Hier war ich dann immer erleichtert wenn ich hinterher realisierte: es war nur ein Traum.<\/p>\n<p>Itzehoe ist gut 60 km entfernt, aber durch die Autobahn ist man eigentlich in knapp 40 Minuten da. Eigentlich. Normalerweise ist Sonntagnachmittags nicht viel los und so informierte ich mich vorher auch nicht \u00fcber die Verkehrssituation &#8211; ein Fehler!<\/p>\n<p>Eine Tagesbaustelle und das zeitgleich mit dem St\u00f6rlauf beginnende Fu\u00dfballspiel, HSV gegen Gladbach verursachten 16 km Stau.:(\u00a0 Meine Schw\u00e4gerin machte mal wieder den Fahrdienst &#8211; danke nochmal an dieser Stelle &#8211; und geplant war, mein Kollegen Tobias an einer Autobahnausfahrt aufzupicken. Zum Gl\u00fcck befand er sich hinter dem Stauanfang und so fuhr er schon mal los, um die Startunterlagen abzuholen. Als wir den Stau hinter uns gelassen hatten, begann ein Wettlauf mit der Zeit. Geschwindigkeitsbegrenzungen und ein Baustellenbereich bremsten uns zus\u00e4tzlich aus. Der Navi zeigte eine zeitlang als Ankunftszeit exakt 15:30 Uhr an, aber mit dem Auto kommt man ja nicht direkt in den Startbereich, auch muss die Startnummer und der Chip angebracht werden.:?<\/p>\n<p>Ich war so nerv\u00f6s, dass ich mich auch noch zu fr\u00fch habe absetzen lassen, sodass ich drei Minuten vor dem Start noch etwa 800 Meter laufen musste und zu allem \u00dcberfluss auch noch einen Umweg nahm, n\u00e4mlich \u00fcber eine Absperrung hinweg direkt durch das Ziel zusammen mit gleichzeitig ankommenden 5 km L\u00e4ufern. W\u00e4hrend meines Sprints telefonierte ich noch mit Tobias, der mir einen Rucksack mit den Startunterlagen im Startbereich hinterlassen hatte, den im zweiten Schritt sp\u00e4ter meine Schw\u00e4gerin an sich nehmen sollte, denn die war ja zun\u00e4chst auf Parkplatzsuche und w\u00fcrde mich erst im Ziel wieder sehen. Etwa eine Minute nach dem Startschuss im Startblock angekommen, suchte ich fieberhaft nach dem roten Rucksack. Ein Zuschauer sah meinen suchenden Blick und signalisierte das er auf den Rucksack aufpasste. Er half mir dann noch bei der Anbringung von Startnummer und Chip, kurzer Dank und der Hinweis: &#8222;Junge Frau mit Kinderwagen holt gleich den Rucksack ab&#8220;, und schon ging es los.<\/p>\n<p>Ich war ziemlich genau drei Minuten dr\u00fcber und mein Puls schon auf 160. Auf den ersten zweihundert Metern der Laufstrecke musste ich zun\u00e4chst im Slalom durch die Zuschauer bevor die Strecke frei wurde &#8211; ganz frei! Die ersten 500 Meter lief ich im 4:10er Schnitt &#8211; viel zu schnell, aber langsam wurde ich ruhiger, nahm etwas Tempo raus und realisierte: alles gut! Bestzeit wollte ich sowieso nicht angreifen, also v\u00f6llig egal ob auf der Urkunde nachher drei Minuten mehr drauf stehen.<\/p>\n<p>Nach einem Kilometer stie\u00df ich dann endlich auf den &#8222;Besenwagen&#8220; dessen Fahrer mich verwundert fragte ob sie mich \u00fcbersehen h\u00e4tten.:D\u00a0 Kurz etwas von 16 Km Stau erz\u00e4hlt und weiter gings. Was nun folgte, nennt man schlechthin: &#8222;Das Feld von hinten aufrollen&#8220;. Bis Km 17 war ich nur damit besch\u00e4ftigt Mitl\u00e4ufer zu \u00fcberholen, insgesamt 423 der 626 L\u00e4ufer. Bis dahin war ich lediglich 13 Sekunden von meiner Bestzeit entfernt. Aber das erfuhr ich erst bei meiner sp\u00e4teren Auswertung. H\u00e4tte ich das zu dem Zeitpunkt realisiert, h\u00e4tte ich mich vielleicht noch mehr gequ\u00e4lt. Etwas mehr Einbruch als 2008 und ein starker Gegenwind auf den letzten drei Kilometern bremsten mich aus, sodass ich dann mit <strong>1:46:50<\/strong> durchs Ziel kam &#8211; entsprechend netto <strong>1:43:40<\/strong>.<\/p>\n<p>Tobias war nat\u00fcrlich auch mal wieder unvern\u00fcnftig und finnishte in <strong>1:35:36<\/strong> obwohl er wegen des n\u00e4chste Woche stattfindenden Marathons eigentlich auch langsamer sein wollte. Eigentlich&#8230;<\/p>\n<p>Ende gut, alles gut! Viel erlebt, neue Erfahrungen gemacht und trotz der widrigen Umst\u00e4nde war es ein erlebnisreicher und mal wieder toller Lauf in Itzehoe!:D<\/p>\n<p>(Warum mal wieder die Emoticons nicht wollen? keine Ahnung&#8230;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollte endlich mal der Abschlussbericht zum StrongmanRun folgen, aber der St\u00f6rlauf hat mich eingeholt. 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