{"id":112,"date":"2008-07-02T00:01:50","date_gmt":"2008-07-01T22:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sumpflaeufer.de\/?p=112"},"modified":"2008-07-03T09:31:46","modified_gmt":"2008-07-03T07:31:46","slug":"pace-von-220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sumpflaeufer.de\/?p=112","title":{"rendered":"Pace von 2:20!"},"content":{"rendered":"<p>Aber nicht beim Laufen, sondern auf der Wasserrutsche, aber davon sp\u00e4ter&#8230;<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr sollte der North Sea Beach Marathon wieder mit einem verl\u00e4ngerten Wochenende kombiniert werden. Um nicht wie letztes Jahr sofort nach dem Lauf die immerhin dreist\u00fcndige R\u00fcckfahrt antreten zu m\u00fcssen, verlegten wir den Aufenthalt um einen Tag nach hinten. Unterkunft war dieses Jahr wieder in der Ferienanlage &#8222;SeaWest&#8220; bei N\u00f8rre Nebel, nur wenige Kilometer vom Startpunkt des Halbmarathon entfernt.<\/p>\n<p>Das Wetter auf der Hinfahrt war \u00fcberwiegend regnerisch. Die Ferienanlage hat aber u.a. mit einem Spassbad, Bowling und Indoor Minigolf auch bei schlechtem Wetter einiges zu bieten. Mit 99 und 116 Metern sorgen dort D\u00e4nemarks l\u00e4ngste Wasserrutschen f\u00fcr viel Spass, den wir dann auch am Samstag hatten. Zus\u00e4tzlich sind zwei Whirlpools und ein Wellenbad vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Der Lauf&#8230;<\/strong><br \/>\nAm Sonntag, Punkt 12:00 Uhr Mittags ert\u00f6nte am Strand von Nymindegab der Startschuss f\u00fcr den Halbmarathon der dieses Jahr Richtung Norden f\u00fchrte. Das Ger\u00fccht, dass der Abschnitt zwischen dem Startpunkt und dem Ziel in Hvide Sande ungleich schwerer als die Strecke Richtung S\u00fcden ist, hat sich bewahrheitet. Mindestens die H\u00e4lfte der Strecke f\u00fchrt durch weichen Sand oder Kies in dem man kn\u00f6cheltief versinkt. Trotz erh\u00f6hter Kraftanstrengung geht das Tempo in den Keller und man hat das Gef\u00fchl nicht so recht voran zu kommen. Man ist eigentlich immer am Vorausschauen, wo der beste Untergrund ist und bewegt sich nahe der Wasserlinie. Dies f\u00fchrt dazu, dass jeder mal von einer Welle erwischt wird. Mich traf es bei km 4 einmal, aber die F\u00fcsse waren erstaunlich schnell wieder trocken. Wenn man die Zeit der Schnellsten mit den Zeiten anderer Veranstaltungen auf Asphalt vergleicht, kann man so ca. 10 Minuten hinzurechnen. In meiner Leistungsklasse sind dies dann etwa 15 Minuten. Von meiner Zielzeit von 2:07 runtergerechnet, entspricht eine Zeit von etwa 1:52 nach meiner Einsch\u00e4tzung etwa der investierten Anstrengung. Ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich nicht unbedingt das Letzte rausholen wollte. Trotz alledem waren die letzten 200m bis zum Ziel die H\u00f6lle: man mobilisiert nochmal alles und dies bei einem Untergrund der einem Beachvolleyballfeld nach einem Turnier entsprach. Prompt reagierten im Ziel meine Oberschenkel mit einer heftigen Verh\u00e4rtung. Interessanterweise war dieser Spuk nach etwa f\u00fcnf Minuten vorbei, als w\u00e4re nichts gewesen.<\/p>\n<p class=\"imageholder\"><a rel=\"lightbox\" href=\"\/wp-content\/images\/img_016Big.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/images\/img_016.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Duschen in der \u00f6rtlichen Sporthalle, wurde noch ein wenig durch Hvide Sande gebummelt um dann wieder in die Ferienanlage zur\u00fcckzufahren. Da sich leider mein Ischiasnerv wieder meldete, fassten wir wieder das Spassbad ins Auge um den dortigen Whirlpool aufzusuchen. Das sehr warme Wasser hielt ich allerdings nicht lange aus und feilte lieber an meiner Rutschtechnik, was leider dazu f\u00fchrte, dass der Auslauf einmal durch das hohe Tempo zu kurz war. Ich kam dabei etwas nach links ab, schrammte etwas mit dem linken Bein \u00fcber die seitliche Begrenzung um mit dem Kopf gegen die hintere Kunststoffwand zu rammen. Damit war mein vorher aufgebautes Tempo etwas unsanft gestoppt. F\u00fcr die 99 Meter ben\u00f6tigte ich etwa 14 Sekunden, was einer Pace von ca. 2:20 entsprach ;-)<\/p>\n<p>F\u00fcr den Abend war dann geplant, uns \u00fcber den Beamer das EM &#8211; Endspiel anzuschauen. Vorher noch private Nudelparty um die Kohlenhydrate wieder aufzuf\u00fcllen, dann noch Laken aufgeh\u00e4ngt, Dreiecksfenster abgedunkelt, Beamer verkabelt und Getr\u00e4nke bereitgestellt, dann konnte es losgehen. Die Spanier haben dann\u00a0verdient gewonnen und wir sind immerhin Vize-Europameister!<\/p>\n<p>Am Montag fr\u00fch war dann packen angesagt, wir mussten das Haus ja sp\u00e4testens um 10:00 Uhr verlassen. Nun habe ich bereits wieder den ersten Arbeitstag hinter mir und merke von Kopf bis Fu\u00df fast jeden Muskel und jeden Knochen.<\/p>\n<p>Fazit: D\u00e4nemark, wir kommen n\u00e4chstes Jahr bestimmt wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aber nicht beim Laufen, sondern auf der Wasserrutsche, aber davon sp\u00e4ter&#8230;<br \/>\nAuch dieses Jahr sollte der North Sea Beach Marathon wieder mit einem verl\u00e4ngerten Wochenende kombiniert werden. Um nicht wie letztes Jahr sofort nach dem Lauf die immerhin dreist\u00fcndige R\u00fcckfahrt antreten zu m\u00fcssen, verlegten wir den Aufenthalt um einen Tag nach hinten. 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